Fußball – Das Phänomen Die Anfänge

Auf vielen Kontinenten der Erde ist Fußball DER Sport schlechthin. Er vereint Personen jedes gesellschaftlichen Standes, jeden Alters und aller Abstammung .
Wird Bundesliga im TV übertragen, sitzt der 80-jährige Pensionär genauso fanatisch auf auf der Couch, wie sein fünfzehnjähriger Enkelkind.
Der Chefarzt eines Krankenhauser fiebert genauso mit, wie die Hausfrau in der Nachbarschaft. Ob in den Slums von Südafrika oder in der Hochhaussiedlung in Hamburg, überall auf der Welt wird Fußball geliebt, gelebt und gespielt. Dieses Phänomen nimmt zu Weltturnieren noch mal eine neues Ausmaß an. Dann wehen die Flaggen an Wohnhäusern und Wagen, dann sitzen Kinder bereits in der Frühe in der Schule im Fußballshirt. Große Feste locken Fans in die Grünanlagen und im Stammlokal nebenan wird schon zwei Stunden vor Beginn des Spiels Fachgespräche geführt. Wie kam es dazu, dass der Zeitvertreib von Arbeitern aus England zu einem weltweiten Erlebnis wurde? Was macht diesen Sport so faszinierend?

Schon in der Vorzeit spielten die Menschen auf den verschiedensten Kontinenten der Welt Ballsportarten. Nicht stets musste der Ball hierbei mit dem Fuß geschossen werden. In der Volksrepublik China wurde schon um dreihundert vor unserer Zeitrechnung ein Ballspiel als Ausdauertraining für das die Streitkräfte gespielt. Dieses Spiel wurde über hunderte Jahre immer begehrter und es gibt Schriftstücke, die nachweisen, dass es schon zu Beginn des Mittelalters eine Nationalliga gegeben haben könnte. Auch aus Südamerika sind frühzeitige Ballspiele geläufig. Auf diese Weise wurden etwa in Mexiko bei den Maya rituelle Ballspiele zur Verehrung der Götter ausgerichtet. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich in Frankreich, Italien und England das Brauchtum, Treibballspiele zwischen unterschiedlichen Gemeinden auszuführen. Hierbei ging es kreuz und quer durch das Land und es konnte wirklich grob zugehen.
Im neuntehnten Jahrhundert wurde die Sportart an Englands Eliteschulen stetig angesehener, die ersten Regeln wurden im Jahr 1848 verfasst. Der erste, bis heute existierende Fußballverein auf dem Planeten ist der 1843 gegründete Guy’s Hospital Football Club. In den 1880er Jahren gelangte der Fußball auf europäisches Festland, wo dieser schnell Fans fand. In jener Zeit waren „Leibesübungen“ modern und jeder, der ein wenig auf sich hielt, betrieb Sport.
Auch in Arbeitnehmerkreisen wurde Fußball als Ausgleich zur tristen Maschineriearbeit laufend geschätzter. 1904 wurde der Fußballverband FIFA etabliert, welche 1930 die erste Weltmeisterschaft in Uruguay ausrichtete.

Die Anziehungskraft
Zahlreiches, was wir im Kindesalter als angenehm empfinden, mögen wir ebenfalls als Erwachsene. Wer erinnert sich nicht an Mamas eigenhändig gebackene Torte, an den liebsten Animationsfilm oder ein Lieblingsspiel? Die Mehrzahl der Jungen, aber auch eine Menge Mädchen spielen gerne Fußball. Der Zusammenhalt in einer Mannschaft, der Nervenkitzel und der Spaß an der sportlichen Betätigung ziehen Kinder mit. Neben der Freude lernen diese außerdem Werte wie Sportliches Verhalten, Rücksicht und das Beherzigen von Regelungen. Aus diesem Grund ist ein Fußballspiel von Anfang an mit erfreulichen Emotionen besetzt. Eine Menge Kinder spielen Fußball in Laienvereinen und bleiben ihrem Team selbst als Erwachsene treu, ob als Fußballspieler, Coach, Assistent oder Anhänger. Daneben verehren die Kleinen die Fußballprofis ihrer Lieblingsmannschaft wie Halbgötter und tun es ihnen nach. Sie gehen vorerst mit Papi ins Stadion, danach mit Freunden als Ausgleich zur Arbeit. So geschieht es schlussendlich, dass in dem Fußballlokal plötzlich der Architekt neben dem Kaminkehrer sitzt und alle beide die Leidenschaft betreiben, die sie schon als Kinder beeinflusst hat.
Im Fußball ist jeder identisch. Das Spiel vereint über Länderbegrenzungen hinaus. Junge Auswanderer erfreuen sich an einem Fußballspiel mit den Kindern, die in ihrer neugewonnenen Zuhause leben. Dabei braucht es keine gleiche Sprache, der Fußball besitzt seine eigene Sprache.

Fußball ist eine der angesehensten Sportarten, da sie überall auf der Welt berühmt ist und Menschen von Kindesbeinen an vereint. Fußball vereint und lässt keinen Platz für Konflikte – es sei denn, der Schiedsrichter ist blind!

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